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Die Angst ...

... wie Angst uns behindert und wie wir Angst los werden können, um weiter zu kommen.

 

"Die Wurzel des Optimismus ist die Angst."

Oscar Wilde

 

In diesem kurzen Beitrag geht es heute um die Frage, was ist Angst, woher kommt diese und wie ist der gesellschaftliche Umgang mit der Angst. Die viel wichtigere Frage aber ist, wie gehe ich mit Angst um damit mich diese nicht länger in der Entwicklung behindert.


Vorweg nur der guten Ordnung halber der Hinweis, dass die hier vorgestellten Impulse als weitere Möglichkeiten im Umgang mit der Angst zu betrachten sind. Krankhafte Angst bedarf der therapeutischen Behandlung und durch approbierten Mediziner (m/w/d).



Zuerst aber die Antwort auf die Frage, was ist Angst und woher kommt diese?


Ängste gibt es viele und Angst ist wie viele andere Emotionen ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens, denn es ist ganz normal, um sein eigenes Wohl oder das seiner Familie und des Umfeldes zu fürchten. Die Auslöser für Ängste sind vielfältig, wobei Menschen vor allem von irrationalen Ängsten geplagt werden. Das beginnt schon häufig im Kindesalter durch die Erziehung, denn Eltern sind oft überbehütend, das in Kindern ein übervorsichtiges, ängstliches Verhalten manifestiert. In den meisten Fällen ist Angst erlernt (kann also auch wieder verlernt werden), auch wenn das alte durch die Evolution geprägte Gehirn den Menschen vermittelt, dass alles Neue zunächst mit Vorsicht zu betrachten ist, denn es könnte ja gefährlich sein.


Angst ist also ein durchaus nützliches Gefühl und nicht nur eine lästige Emotion, die man schnell loswerden möchte. Angst ist daher für Menschen auch eine wertvolle Ressource, hilft ihnen, hohe Leistungen zu erbringen und kreativ zu sein. Ängste haben viel damit zu tun, wie man eine Sache bewertet, und manche Menschen entwickeln mit der Zeit Horrorszenarien im Kopf ,und solche einmal festgesetzten Ängste sind nur schwer wieder aus dem Kopf zu bekommen.

 

Schon Epiktet hat gesagt: „Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern was wir über die Dinge denken.“

 

Dann die Antwort auf die Frage, wie geht die Gesellschaft mit Angst um?

Wie viele andere "normale" Themen unseres Daseins ist auch Angst ein Tabuthema. Die natürliche Notwendigkeit einer Angst vergessen, schämt sich der Eine oder Andere für seine Angst und den damit oft einhergehenden psychosomatischen Symptomen (wie z.B. Herzrasen, Diarrhoe, Schweißausbrüche usw.). Einer von vielen Gründen warum "Angsthasen" keine Hilfe suchen, die Angst oft krankhaft wird und nicht selten in Folge in einem Teufelskreis endet.

 

Wir haben Angst zu lernen, weil wir Angst haben zu wachsen

und die größere Verantwortung zu übernehmen, die mit dem Wachsen einhergeht…


Aber schließlich gibt es keinen anderen Ausweg,

als die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen.“

(Tarthang Tulku in Tumpold/Wechdorn/Feichtenberger 1997, S. 8)

 

Nun die Antwort auf die Frage, wie kann ich Ängste los werden?

Wie ich schon eingangs betont habe, krankhafte Ängste (also solche die uns, bedingt ihrer Ausprägung, im täglichen Leben hinderlich sind) bedürfen einer therapeutischen Behandlung. Die Lösung zur Beseitigung von Ängsten ist genauso individuell wie das Leben selbst. Meine nachfolgenden Impulse sollen ergänzend dienen.


Mein erster Impuls: Sich seiner Angst stellen und damit auseinandersetzen. Da führt kein Weg daran vorbei. Stehen bleiben ... tief durchatmen und einfach mal fragen "wovor habe ich Angst?" oder "ist es wirklich so schlimm und geht es noch schlimmer?".


Ängste und Sorgen in einem gewissen Maße als schützender Teil des Lebens anzunehmen kann zu einem vernünftigen Umgang mit alltäglichen Gefahren anstiften und Antrieb für positive Entwicklungen sein.


Mein zweiter Impuls: Ausreichend Entspannung sowie positive auch körperliche Aktivitäten in den Alltag einbauen - das ist angstlösend. Denn auch die Wirkung gezielter Entspannungsübungen sollte nicht unterschätzt werden, denn dadurch können ganzheitliche wohltuende Prozesse angestoßen werden, die mehr Gelassenheit erlauben.“ Wirkungsvolle Verfahren sind beispielsweise autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder auch das Erlernen von Achtsamkeit.


Mein dritter Impuls: Hilfe einfordern, den Angst macht krank. Denn das Risiko, im Laufe des Lebens an einer der Angststörungen zu erkranken, liegt nach internationalen Studien zwischen 14 und 29 Prozent. Damit sind Angststörungen die häufigste psychische Erkrankung, gefolgt von Depressionen. Quelle: S3-Leitlinie: Behandlung von Angststörungen


 

Gerne unterstütze ich dich dabei.



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