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Psychohygiene - auf zum Frühjahrsputz

oder doch lieber regelmäßig? All die vielen Dinge, die wir täglich erleben, sehen ... sie hinterlassen Spuren in uns. In diesem Beitrag geht es darum, wie wichtig innere Hygiene und deren regelmäßige Pflege für unsere Psyche ist. Damit wir leistungsfähig bleiben, damit es uns gut geht. 5 Tipps - die dabei helfen können seelische Gesundheit zu bewahren.


Vorweg die Antwort auf die Frage, was bringt Psychohygiene? Den Skeptikern zum Trotz, richtig umgesetzt, sorgt die Psychohygiene neben größere Zufriedenheit mit der eigenen Situation, vor allem für ein gesteigertes Selbstbewusstsein. Sorgen und Ängste werden wirklich überwunden, anstatt diese nur zu verdrängen und Problemen wird gar nicht erst die Chance gegeben, sich im Unterbewusstsein auszubreiten.


Psychohygiene fördert Resilienz und hilft uns im Umgang mit den täglichen Herausforderungen und steigert damit unsere Lebensqualität.

 

Anzeichen dafür, dass es Zeit zum Aufräumen ist:

  • Sie stehen ständig unter Druck.

  • Keine oder kaum Energie für Neues.

  • Sie leiden mit, wenn es anderen schlecht geht.

  • Die Sinnlosigkeit, dessen was Sie tun, überwiegt.

  • Es fällt Ihnen schwer Ihren Bedürfnissen nachzukommen.

 

„Wir können den Wind nicht ändern,

aber wir können die Segel richtig setzen“ (Aristoteles)

 

Tipps, welche der Psychohygiene dienlich sein können ...


  1. Entspannungsübungen Der erste Schritt zu einer besseren Psychohygiene können Entspannungsübungen sein. Denn sowohl Stress als auch negative Emotionen lassen sich auf diese Weise besser verarbeiten. Wer zur Ruhe kommt, sieht die Dinge meist klarer und hört auf, sich nur auf die schlechten Seiten zu konzentrieren.

  2. Selbstakzeptanz Sicherlich kein einfacherer Schritt, doch wenn es Ihnen gelingt, sich selbst anzunehmen, mit all den Stärken und guten Seiten, aber eben auch Schwächen und Fehlern, tun Sie Ihrer seelischen Gesundheit sehr gut. Es wird leichter, die Erwartungen an sich selbst zu senken und zu akzeptieren, dass es völlig in Ordnung ist, nicht perfekt zu sein oder an manchen Dingen zu scheitern.

  3. Abgrenzung Eine wirksame Methode der Psychohygiene kann es auch sein, sich für eine Zeit aus dem Stress zurückzuziehen. Im Arbeitsalltag ist das für die meisten nur schwer möglich, doch kann eine solche Phase auch während des Urlaubs stattfinden. Achten Sie bewusst darauf, keine stressigen Termine oder Verpflichtungen einzugehen, sondern tun Sie einfach das, was Ihnen gut tut.

  4. Selbstbelohnung Lob und die Anerkennung, die man für seine Leistungen verdient hätte, kommt viel zu selten von alleine. Das kann zu Frust und Unmut führen. Belohnen Sie sich selbst und tun Sie sich gutes, wenn Sie etwas erreicht haben. Das steigert das Selbstwertgefühl, die Unabhängigkeit und die Motivation auf mehr.

  5. Ablenkung Immer wieder sich negativen Gedanken zu widmen, kann sehr schädlich sein. Versuchen Sie deshalb, aus der Negativspirale auszubrechen und das Grübeln zu stoppen. Ablenkung wäre eine Möglichkeit. Der Kontakt zu Menschen, die einem wichtig sind, ist an sich schon ein wichtiger Faktor, der die Psychohygiene verbessern kann. Noch hilfreicher wird es, wenn Sie mit den Menschen, denen Sie vertrauen, über Ihre Sorgen und Gefühle reden. Auf diesem Weg können Sie sich eine Last von der Seele reden und erhalten Unterstützung.

 

FAZIT ... Psychohygiene umfasst nach allgemeinem Verständnis alle Maßnahmen, die zu einer starken, gesunden und stabilen Persönlichkeit beitragen. Ihr Ziel ist die biologische, psychische und soziale Gesundheit des Organismus.


Im beruflichen Kontext dient Psychohygiene dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit sowie der Wahrnehmung der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

 

Gerne unterstütze ich dich dabei.



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