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Mit Motivation zur Selbstmotivation

... Ziele Stecken und erreichen. (Selbs)Motivation ist lernbar.


Was bedeutet Motivation? Warum Werte eine Rolle in der Motivation spielen und Bedürfnisse selbst Motivation genug sind. Wie wir Selbstmotivation erlernen können. In diesem Beitrag geht es um das Thema (Selbst)Motivation, das Ziel und der Weg dahin.


... Ziele stecken und erreichen.
die Mauer der Ideen ...

Zuerst die Antwort auf die Frage, woher stammt und was bedeutet der Begriff Motivation? Grundsätzlich gilt: Der Begriff Motivation stammt von dem lateinischen movere ab und bedeutet bewegen. In der psychologischen Auffassung ist die Motivation eine intervenierende Variable, die unter anderem das menschliche Verhalten bestimmt. Philosophisch/ethisch betrachtet, bedeutet Motivation den von äußerer Verursachung unterschiedenen Beweggrund sittlichen Handelns.

Der wissenschaftliche Begriff Motivation bezieht sich auf Verhaltens- und Erlebensqualitäten, die sich auf die Zielausrichtung, die Energetisierung und die Ausdauer menschlicher Aktivitäten rekurriert. „Motivation ist die aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzuges auf einen positiv bewerteten Zielzustand“ (Quelle & Copyright by Rheinberg, 2002b, S. 17)

Motivation ist also der Antrieb eines Menschen, ein bestimmtes Verhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt einzuleiten, fortzusetzen oder zu beenden.

 

Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es noch einmal zu versuchen. (Thomas Edison)


 

Welche Rolle dabei Werte in der Motivation spielen und auch Bedürfnisse selbst Motivation genug sind. Als Werte (bzw. Wertvorstellungen) bezeichnet man unter anderem Eigenschaften, die als erstrebenswert, in sich wertvoll oder moralisch gut betrachtet werden, und auch Menschen zugeschrieben werden. Werte sind in der Psychologie bewertende Gedanken wie etwa zur eigenen Person, seiner Umgebung und stellen darüber hinaus allgemeine Präferenzen dar, die eine Aussage darüber machen, was für einen selbst gut oder schlecht ist und letztlich geben sie den Maßstab vor, wie die bewerteten Objekte sein sollten.


Werte sind nicht angeboren, sondern werden vor allem in der Familie und dem sozialen Umfeld erworben, häufig auch unbewusst durch Nachahmung und Lernen am Modell. Werte sind ein bestimmendes Element im menschlichen Leben, denn sie definieren für den Einzelnen (aber auch die Gruppe), was wichtig ist und was weniger.


Darüber hinaus sind Werte ein Baustein der eigenen Identität, denn Menschen definieren sich über Maßstäbe, die Werte vorgeben. Werte sind also ein Motor der Motivation und bestimmen zu einem großen Teil die Ziele des Lebens, wobei daraus häufig Konflikte entstehen, wenn Werte aufeinanderprallen, die nicht miteinander vereinbar sind (Wertekonflikt).


Ziele einzelner Menschen sind immer unterschiedlich und individuell und richten sich stets nach den persönlichen Bedürfnissen. Bedürfnisse (wie z.B. Bedürfnis nach Kompetenz, Bedürfnis nach Zugehörigkeit usw.), welche wiederum unterschieden werden in primäre und sekundäre, dienen als Motivatoren. Primäre Bedürfnisse (unter anderem die Nahrungsaufnahme, die Erhaltung der Gesundheit und des Lebens, sowie auch das Schlafbedürfnis usw.) sind angeborene und natürliche Bedürfnisse, welche auch als Triebe bezeichnet werden können. Sekundäre Bedürfnisse dagegen sind erlernt, also unnatürlich und beruhen auf sozialen Vermittlungsprozessen.


Die „Maslow’sche Bedürfnispyramide“ beschreibt die Bedeutung von Bedürfnissen auf unser Handeln und unterteilt die Art der Bedürfnisse in fünf Ebenen. Die unterste und somit größte umfasst die physiologischen Grundbedürfnisse wie Nahrungsaufnahme, Schlaf und Fortpflanzung. Die zweite Ebene die Schutz- und Sicherheitsbedürfnisse, was in der heutigen Gesellschaftsform beispielsweise der Erhalt der Erwerbstätigkeit oder die Alterssicherung sein kann. Die dritte Ebene umfasst soziale Bedürfnisse, wie die Gruppenzugehörigkeit, Gesellschaft und Familie. In der vierten Ebene sind Anerkennungsbedürfnisse wie der Status, Prestige und Erfolg erwähnt. Die Spitze der Pyramide bildet die Selbstverwirklichung, also die Kreativität, die freie Entfaltung und der Wissensdrang.


Die untersten Ebenen der symbolischen Pyramide stellen den Kampf um das Überleben dar, es handelt sich um grundlegende Bedürfnisse. Erst, wenn etwa 70 Prozent dieser niedrigen physiologischen Bedürfnisse gedeckt sind, beginnt der Mensch nach höheren Zielen zu streben. Dabei sind, um nach der obersten Stufe, der Selbstverwirklichung, zu streben nicht nur wirtschaftliche oder politische Ziele bedeutsam, sondern vor allem die eigene Motivation, die den wichtigsten Antrieb bildet, der auf dem jeweiligen Bedürfnis beruhend, die bedeutendste Antriebskraft ist.

 

Wie wir Selbstmotivation erlernen können ...

Man beachte: Selbstmotivation ist keine angeborene Begabung, sondern eine erlernbare Technik, deren Voraussetzungen u.a. Selbstverantwortung, Konsequenz, Mut zur Selbstkritik sind.

  1. Ziele stecken und konkretisieren Ziele wollen klar gesetzt, also benannt, gesteckt und konkretisiert werden. Also was ist mein Ziel, bis wann will ich mein Ziel erreicht haben und wie sieht mein Ziel im Detail aus? Wenn also bewusst entschieden wird, dass eine Aufgabe zum gesetzten Zeitpunkt zu schaffen ist, so muss diese dann auch erledigt werden. Ansonsten gewöhnt man sich daran, seine eigenen Regeln zu brechen.

  2. Eigene Motivatoren (er)kennen und nutzen Manche Menschen können Dinge leichter anpacken, wenn sie sich beispielsweise selbst belohnen. Wiederum motiviert die Erwartung, mit diesem Erfolg die Anerkennung der Mitmenschen zu bekommen andere. Die Motivatoren eines jeden einzelnen sind genauso individuell, wie die Menschheit selbst. Kennen wir unsere Motivatoren, können wir auf unsere Selbststeuerung positiv einwirken und uns gezielt und effektiv für weitere Aufgaben anspornen.

  3. Ablenkung abstellen Egal ob soziale Medien, der Fernseher, E-Mails die aufpoppen, das andauernd klingelnde Handy – jeder kann solche Ablenkungsquellen nach kurzem Nachdenken und etwas Aufmerksamkeit dafür finden und abstellen oder deutlich reduzieren. Was lenkt mich alles ab an meinem Arbeitsplatz? Herrscht hier eine angenehme Ordnung und attraktive Umgebung? Sage ich oft genug „nein“ zu unterbrechenden Personen, ungünstigen Anrufen, Interessen, die nicht meine eigenen sind? Es empfiehlt sich als erstes Ablenkung abzustellen. Aber auch ein ehrlicher Rückblick am Abend kann viel Klarheit schaffen, was die häufigsten Störfaktoren sind: Was hat mich heute davon abgelenkt, an meinen wichtigen Aufgaben zu arbeiten? Oft sind das immer die gleichen drei oder vier Dinge. Sobald wir diese identifiziert haben, können diese auch abgestellt werden. Optimiere daher dein Zeitmanagement und strukturiere deine Tätigkeiten so, dass du den Überblick und das Gefühl behältst, allem gut gewachsen zu sein.

  4. Aufgaben teilen, Pläne erstellen Aufgaben zu teilen und planvoll vorzugehen hilft einer möglichen Überforderung (und damit Frustration) vorzubeugen. Deshalb gilt es einen genauen Plan für den Tag aufzustellen. Was soll erreicht werden? Es lässt sich leichter erledigen, wenn du genau weißt, was du an diesem Tag erreichen möchtest. Deshalb setze dir erstmal kleine Ziele, wie zum Beispiel: Heute lerne ich 3 Kapitel aus dem Skript. Beobachte dich selbst und ziehe Schlüsse. Konntest du deine Aufgaben erledigen? Kannst du dir vielleicht für das nächste Mal sogar etwas mehr vornehmen? So weißt du in Zukunft, wie und wie viel du am besten für deine Lern-Sessions planst.

  5. Selbst belohnen und Erfolge feiern Nach der erfolgreichen Beendigung einer Arbeit kann man sich ruhig schöne Dinge in Aussicht stellen. Die Art der Belohnung setzt man schon vor Arbeitsbeginn fest, denn dies motiviert, die Aufgabe schnell hinter sich zu bringen und nicht hinauszuschieben, um die angenehme Belohnung kassieren zu können. Erfolge wollen gefeiert werden! Wenn wir Erfolge honorieren, bekommen sie mehr Bedeutung und das motiviert zum Erfolge sammeln. Das Selbstwertgefühl wird gesteigert und wir können immer größere Projekte in Angriff nehmen. Wenn man die Freunde zum Feiern einlädt, erkennen diese die Leistung auch an. Dieses schöne Gefühl, welches uns selbst bei der nächsten unangenehmen Aufgabe motiviert, diese anzupacken

 

FAZIT ... Ohne Motivation eine Arbeit erledigen oder Ziele erreichen zu müssen, ist frustrierend und kann einen hohen Leidensdruck auslösen. Nimm das nicht einfach hin, sondern setze dich mithilfe professioneller Unterstützung für deine körperliche und mentale Gesundheit ein.


 

Selbstmotivation ist lernbar! Gerne unterstütze ich dich dabei.



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